Widerstand / Wiederstand – Rechtschreibung + Beispiele

Das Wort entstammt dem Mittelhochdeutschen. Damals hieß es noch „Widerstant„, bedeutete aber schon genau das selbe wie heute, nämlich Gegenwehr und Aufstand.

Das Adverb „wider“ ist der Grund dafür, dass das Wort so oft mit „wieder“ oder „Wiederstand“ verwechselt wird. Die beiden Wörtchen klingen absolut gleich, was es vielen Menschen schwer macht, sie beim Schreiben zu unterscheiden.

  • Richtig: Widerstand
  • Falsch: Wiederstand

Man kann den Fehler aber vermeiden, nämlich durch Achtsamkeit. Dafür muss man nur bedenken, welchen Sinn die beiden Wörtchen wider und wieder haben. Wider bedeutet so viel wie gegen, während wieder mit erneut oder noch mal gleich gesetzt werden kann.
Wenn jemand einer Versuchung widerstehen kann, dann setzt er sich ihr entgegen und verfällt ihr nicht. Bei ungewünschten Versuchungen kann ein Mensch auch aktiven Widerstand leisten, er setzt sich ihr entgegen, eben um ihr nicht zu verfallen.
Wer den Unterschied verstanden hat kann auch ganz schnell die richtige Schreibweise von „Widerstand“ lernen.

Beispiele für den korrekten Gebrauch:

  • – „Er leistete Widerstand gegen die Nazis und musste dafür ins Konzentrationslager.“
  • – „Der Widerstand ist extrem hoch.“
  • – „Hören Sie auf Widerstand zu leisten, dann wird auch niemand verletzt werden.“

Synonyme:

Protest, Aufstand, Revolte, Gegenwehr, Auflehnung

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