Portemonnaie / Portmonee – Rechtschreibung + Beispiele

Eines der Worte, die am schwierigsten zu schreiben ist, ist mit Sicherheit der Begriff „Portemonnaie“. Das Problem dabei ist, dass es theoretisch ein Vielzahl an Schreibweisen gibt, wenn man sich nicht ganz sicher ist. Gültig bzw. ungültig ist Folgendes:

  • Richtig: Portemonnaie, Portmonee
  • Falsch: Portemonnai, Portemonnée, Portmoné, Portemonaie

Die deutsche Rechtschreibung erlaubt zwei verschiedene Formen des Wortes. Während „Portemonnaie“ aus dem Französischem kommt, ist „Portmonee“ die eingedeutschte Version. Zu beachten ist, dass beide Schreibwesen ohne ein sogenanntes „Accent aigu“ auskommen. Darunter versteht man den Strich von rechts oben nach links unten über dem „e“, der im Französischem die Aussprache des Vokals angibt.

Das Wort hat seinen Ursprung wahrscheinlich im 18. Jahrhundert, als von Napoleon Bonaparte geführte Truppen deutsches Gebiet (z.B. das Rheinland) besetzten. Dadurch gewann die französische Sprache Einfluss und auch der Begriff „Portemonnaie“ etablierte sich. Unter ihm versteht man eine Brieftasche oder eine Börse/einen Beutel zur Aufbewahrung von Geld.

Weitere französische Begriffe im deutschen Wortschatz

Das Wort „Portmonnaie“ ist mittlerweile fest im deutschen Vokabular verankert. Es finden sich allerdings noch weitere, aus dem Französischem stammende, Begriffe im deutschen Wortschatz. Zu ihnen zählen unter anderem „Mon Dieu“, „Madame, „Karton“, „Resümee“, „Liason“, „D’accord“, „Trottoir“, „Bonbon“ oder „Plädoyer“.

Praxisbeispiele

  • Gestern habe ich leider mein Portemonnaie verloren.
  • Mein Portmonee wurde im Fundbüro abgegeben.
  • Ohne mein Portemonnaie verlasse ich nicht das Haus.

Synonyme

  • Brieftasche, Geldbörse, Geldtasche, Geldkatze

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